Der Rudolf Stilcken Kultur Kommunikationspreis 2018

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Ausschreibung 2019

Erneut haben kulturelle Initiativen, Einrichtungen und Projekte aus dem nordostdeutschen Raum die Möglichkeit, sich für den Rudolf Stilcken Kultur-Kommunikationspreis zu bewerben. Der Preis, der für besonders innovative inhaltliche Arbeit und deren überzeugende Kommunikation verliehen wird, ist mit insgesamt 23.000 Euro dotiert (1. Preis: 10.000 Euro, 2. Preis: 8.000 Euro, 3. Preis: 5.000 Euro). Bewerbungen können bis zum 24. Februar 2019 in elektronischer Form gesendet werden. Ausschreibung, Bewerbungsformular und FAQs stehen zum Download bereit.

Über die Preiswürdigkeit wird eine unabhängige Jury (tba) entscheiden.

Der Initiator

Während seines Berufslebens war Rudolf Stilcken vorwiegend für Unternehmens- und Marketingkommunikation mit den Schwerpunkten Markenentwicklung und Öffentlichkeitsarbeit tätig. Im Jahr 1953 in der PR für Ludwig Erhard, in den 1960-iger Jahren als Vorsitzender der Gesellschaft Werbeagenturen (GWA), über 20 Jahre in Führungspositionen der internationalen Agentur Benton & Bowles, danach im Vorstand der Rosenthal AG.

1986 machte Rudolf Stilcken sich selbstständig, u.a. als Berater für Lufthansa, Siemens und Vorwerk.

Rudolf Stilcken war Gründungsvorsitzender des deutschen Zweigs der internationalen Kinderhilfsorganisation PLAN, langjährig für die Elsbeth Weichmann Gesellschaft engagiert und Mitglied des Kulturförderungsausschusses der Handelskammer Hamburg. Er war Gesellschafter der Agentur Behnken/Jahr/Stilcken, Senator h.c. der Hochschule für Musik und Theater und lehrte ab 1995 Markenkommunikation am Institut KMM.

2002 wurde ihm für sein ehrenamtliches Engagement das Bundesverdienstkreuz am Bande verliehen. 2011 erhielt er die Ehrennadel der Handelskammer Hamburg.

Rudolf Stilcken war mit Angelika Jahr-Stilcken verheiratet und hat drei erwachsene Kinder. Er verstarb am 11. Juni 2016 in Hamburg.

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Rudolf Stilcken

*1925, † 2016 -  geb. in Hamburg

Die Stifterin

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Angelika Jahr-Stilcken

Die Journalistin und Unternehmerin stiftete im Sommer 2016 den Rudolf Stilcken Kultur-Kommunikationspreis im Gedenken an ihren verstorbenen Mann. Als Träger des Preises benannte sie das Institut für kulturelle Innovationsforschung an der Hochschule für Musik und Theater, dem sie auch die inhaltliche Verantwortung des Preises übertrug. Seit Oktober 2018 hat die Hochschule für Musik und Theater die Trägerschaft für den Rudolf Stilcken Kultur-Kommunikationspreis inne.

Der Preis und seine Geschichte

Der im Juni 2016 in Hamburg verstorbene Rudolf Stilcken war Initiator und Stifter des Hamburger Preises für Kultur-Kommunikation, der in den Jahren 2013 und 2015 in der Metropolregion Hamburg ausgelobt wurde. Rudolf Stilcken gehörte auch der Jury des von ihm initiierten Preises an.

Der Preis, der in drei Kategorien ausgelobt wurde, stellte Vermarktungsstrategien und Darstellungskonzepte ins Zentrum der Aufmerksamkeit und zeichnete Leistungen aus, die anderen als Vorbild dienen können womit der Preis zum Selbstbewusstsein im Hinblick auf die Identität und Leistungsstärke der Metropolregion Hamburg beitragen konnte.

Der Preis heute

Der Rudolf Stilcken Kultur-Kommunikationspreis heute

Nach dem Tode Rudolf Stilckens im Juni 2016 stiftete seine Witwe, Angelika Jahr-Stilcken den Rudolf Stilcken Kultur-Kommunikationspreis im Gedenken an ihren verstorbenen Mann. Träger wurde das Institut für kulturelle Innovationsforschung unter der Leitung von Prof. Reinhard Flender an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg. In Zusammenarbeit von Prof. Reinhard Flender und Dr. Verena Mogl –  wissenschaftliche Mitarbeiterin und Projektleiterin am Institut für kulturelle Innovationsforschung –  wurde der Rudolf Stilcken Kultur-Kommunikationspreis inhaltlich umstrukturiert und auf den gesamten nordostdeutschen Raum erweitert. Auch das optische Erscheinungsbild des Preises wurde neu konzipiert.

Ein Fokus der inhaltlichen Neuausrichtung des Preises lag in dem Anspruch, den Begriff der Kultur-Kommunikation zu erweitern und auf inhaltliche Aspekte zu übertragen. Diese Erweiterung ist vor allem dem Umstand geschuldet, dass sich die Anforderungen an kulturelle Institutionen und Projekte radikal verändert haben. Kultur ist keine Selbstverständlichkeit mehr. Soziale und mediale Veränderungen, die auf unsere Gesellschaft einwirken, stellen auch den kulturellen Bereich vor neue Herausforderungen.

In diesen Zeiten des Umbruchs, der alle Bereiche unserer Gesellschaft umfasst, muss auch Kultur nach neuen Wegen suchen, sich zu positionieren. So zielt der Begriff der Kultur-Kommunikation nicht allein auf den Bereich der Kulturvermarkung und des Marketings ab, sondern meint auch Strategien der inhaltlichen Vermittlung von Kultur: wie und auf welche Weise werden kulturelle Inhalte der Öffentlichkeit dargeboten, welches (neue) Publikum wird in welcher Form angesprochen, welche (neuen) Räume werden erschlossen, um ein Publikum zu erreichen, wie werden interdisziplinäre Synergien genutzt, um neues Publikum zu gewinnen?

Der Rudolf Stilcken Kultur-Kommunikationspreis zeichnet kulturelle Institutionen, Einrichtungen und Projekte aus, die sich diesen großen Herausforderungen gestellt haben und für sich und ihr Projekt/ihre Unternehmung einen neuen Weg der Kultur-Kommunikation gefunden haben.

Seit Oktober 2018 hat die Hochschule für Musik und Theater die Trägerschaft des Preises übernommen, die Projektleitung liegt weiterhin bei Dr. Verena Mogl.

Dotierung
Der Preis ist für die Verleihung 2019 folgendermaßen dotiert:

  1. Preis: 10.000 Euro
  2. Preis: 8.000 Euro
  3. Preis: 5.000 Euro

 

Unser Partner 2019

Die Adalbert Zajadacz-Stiftung ist 2019 führender Partner des
Rudolf Stilcken Kultur-Kommunikationspreises
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